Einleitung¶
Für den lesenden und schreibenden, dokumentenbasierten Teil des Bilddatenaustausches, werden die bereits in ELGA eingesetzten XDS Schnittstellen weiterverwendet. Zusätzlich werden die existierenden Schnittstellen mit Transaktionen aus dem XDS-I und XCA-I Profil ergänzt, um auf Bilddaten zugreifen zu können. Für alle Transaktionen muss eine ELGA Login-Assertion (HCP-, User I-, OBST/eHS-Mandate I- oder Mandate I-Assertion) verwendet werden.
Für Bilddaten gelten die gleichen Berechtigungsregeln, wie derzeit für ELGA e-Befund-Dokumente. KOS-Dokumente werden faktisch als neue ELGA Dokumentenklasse in den existierenden Dokumentenaustausch eingepflegt. Perspektivisch werden im Rahmen der Applikation Container Verfahren für das Einwilligungsmanagement und für die Berechtigungsprüfung von e-Health-Anwendungen entwickelt, die auch für den e-Health-bezogenen Bilddatenaustausch herangezogen werden.
DICOM KOS-Dokumente werden vom Berechtigungssystem (BeS) an teilnehmende ELGA-Bereiche ausgeliefert (wird über zentrale Konfiguration geregelt). Standardmäßig erhalten jedoch alle GDA (bzw. generell alle Akteure), die an einem beteiligten ELGA-Bereich angebunden sind, Zugriff auf die KOS Dokumente und somit auch Zugriff auf Bilddaten, sofern Zugriff auf e-Befund-Dokumente besteht. Der Bereich hat die Möglichkeit an der ZGF selektiv bestimmte GDA für DICOM zu aktivieren (GDA-Whitelist). Standardmäßig sind wie erwähnt alle GDA aktiv.
Grundsätzlich gelten alle generellen und individuellen ELGA e-Befund-Regeln, inklusive Bereichsvarianten-A und Bereichsvarianten-C, auch für KOS Dokumente.